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Der Verein

Die Grafschaften Ziegenhain und Nidda

im Spiegel historischer Gebietskarten, Ortsansichten und Wappen.

 

Liebe Heimatfreunde,

am gestrigen Samstagnachmittag gegen 15.00 Uhr wurde im Burghaus auf der Staufenberger Oberburg die Ausstellung "Die Grafschaften Ziegenhain und Nidda im Spiegel historischer Gebietskarten, Ortsansichten und Wappen" eröffnet. Hierzu war auch die Landrätin Anita Schneider recht herzlich eingeladen. Vor der Eröffnungsrede des 1. Vorsitzenden, Lothar Greb, fand noch im Ausstellungssaal ein kleiner Sektempfang für die anwesenden Gäste statt. Lothar Greb begrüßte die zahlreichen erschienen Gästen, wie auch die Landrätin Anita Schneider und den Staufenberger Bürgermeister Horst Münch für Ihr Kommen und bedankte sich bei den Herren Raubert und Heinmüller als Vertreter des Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis Treysa, die diese Ausstellung ermöglichten.

In seiner Rede erläuterte Lothar Greb seinen Gästen in einem kurzen Überblick mit den wesentlichen Punkten die Thematik und die Bedeutung jener Ausstellung für Staufenberg und die anderen Städte.

Im Anschluss an seine Rede gab Lothar Greb der Landrätin Anita Schneider und Herrn Raubert die Gelegenheit, ebenfalls das Wort zu ergreifen. Die Landrätin freute sich in Staufenberg und bei dieser Ausstellung zu sein. Sie würdigte in Ihrer Ansprache ganz besonders das Engagement der ehrenamtlichen Helfer, welche in ganz besonderer Weise für den Erhalt deutscher Denkmäler einstehen und aus diesem Rahmen der Denkmalpflege nicht mehr wegzudenken seien. Dies habe man auch im Jahre 2010 sehen können, als die Heimatvereinigung Staufenberg mit dem Ehrenamtspreis in der Denkmalpflege geehrt wurde.

Als letzter Redner dieser Eröffnung trat Herr Raubert vom Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis Treysa ans Rednerpult, um die Gäste über die dort ausgestellten 17 Tafeln und den darauf befindlichen Schrifttexten, Grafiken und Wappen in einer kleinen geschichtlichen Abriss zu erläutern. Nach den Ansprachen bedankte sich Lothar Greb nochmals bei den erschienen Gästen und lud, wer mochte, zu Kaffee und Kuchen in den unteren Saal im Burghaus ein. Um Ihnen einen Einblick in den Sinn und Zweck dieser Ausstellung zu geben, zittere ich die Einführungsschrift der ersten Tafel dieser Ausstellung:

Gegen Ende des 16. und in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts sind in verschiedenen Ansichten von hessischen Ortschaften entstanden. Vor den gewaltigen Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges haben Wilhelm Dilich, Matthäus Merian und Daniel Meissner diese Ortsansichten in "Kupfer gestochen" - sie zeigen daher die zu diesem Zeitpunkt noch unversehrten Städten, Amtssitze und Klöster. Zum Teil während oder nach dem großen Krieg sind diese Abbildungen (erste Hälfte des 17. Jahrhunderts) dann in größerer Stückzahl gedruckt worden. Bis heute gehören sie zu den bedeutendsten und wertvollsten Zeitzeugnissen dieser Epoche.

Im Rahmen dieser Ausstellung möchte der Stadtgeschichtliche Arbeitskreis diese, kulturhistorische bedeutenden Arbeiten der Öffentlichkeit vorstellen, wobei sich die Präsentation auf die Ortschaften beschränken, die zur Grafschaft Ziegenhain/Nidda gehörten.

In der historischen Präsentation werden die Städte Schwarzenborn, Neukirchen, Ziegenhain, Treysa, Gemünden an der Wohra, Rauschenberg, Staufenberg, Nidda, Borken und Neustadt, sowie die Ämter Reichenbach, Burggemünden/Felda, Lißberg und das bedeutende Kloster Haina darstellen.


 

 

Zur visuellen Darstellungen einige Impressionen von dem Eröffnungstag:

Abb. 1 - Teil der Ausstellungstafeln links.

Abb. 2 - Teil der Ausstellungstafeln rechts.

Abb. 3 - Ausstellungsraum füllt sich mit Gästen.

Abb. 4 - 1. Vorsitzender Lothar Greb bei seiner Eröffnungsrede.

Abb. 5 - Landrätin Anita Schneider bei Ihrer Rede.

 Abb. 6 - Bernd Raubert vom Stadtgeschichtlichen Arbeitskreis Treysa

Abb. 7: Von links: Martin Röhling, Peter Gefeller, Anita Schneider, Horst Münch, Lothar Greb und Bernd Raubert.

Abb. 8 - Blumen für die Landrätin Anita Schneider. Links Peter Gefeller.

Abb. 9 - Gruppenbild vor den ausgestellten Expornaten.

Abb.10 - Abschluss der Ausstellungseröffnung bei Kaffe und Kuchen im Burghaus.

 

Fotos: © Heimatvereinigung Staufenberg

 

Mit freundlichen Grüßen

Martin Büst / 1. Schriftführer

Heimatvereinigung Staufenberg

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